Die Kriegsgräberstätten des 2. Weltkrieges in Bad Doberan – eine historische Führung
Obwohl die Stadt Bad Doberan von direkten Bombardierungen weitgehend verschont blieb, prägten die Auswirkungen der Rüstungswirtschaft und des Zusammenbruchs die Region gegen Ende des Zweiten Weltkrieges tief. In der Stadt produzierten Betriebe wie die Chemischen Werke am Walkmüller Holz oder die Heinkel-Werke im nahen Rostock – auch unter dem Einsatz von Zwangsarbeitern. In den letzten Kriegswochen wurde die Stadt zum Zufluchtsort für tausende Flüchtlinge aus den Ostgebieten, während markante Gebäude wie der Lindenhof (das heutige Rathaus), die Marienschule und das KdF-Bad Heiligendamm Lazarette dienten. Die Spuren dieser tragischen Zeit sind bis heute auf der örtlichen Kriegsgräberstätte dokumentiert, wo Soldaten, die ihren Verletzungen erlagen, Flüchtlinge und Opfer der Zwangsarbeit nebeneinander ihre letzte Ruhestätte fanden. Die historische Führung über die Kriegsgräberstätte beleuchtet die Schicksale dieser unterschiedlichen Gruppen in den letzten Tagen des Krieges.
Treffpunkt: 14:00 Uhr vhs Bad Doberan (Neue Reihe 50, 18209 Bad Doberan)
Führung: ca. 14:30- 15:30 Uhr Friedhof Bad Doberan, Brodhäger Weg 3, 18209 Bad Doberan
Bei Rückfragen zum Kurs steht Ihnen Stefanie Ries gerne zur Verfügung:
Telefon: 03843–75540210
E-Mail: stefanie.ries@lkros.de
Kurstermine 1
| – | Datum | Ort |
|---|---|---|
| 1 | Freitag • 06.11.2026 • 14:00 - 15:30 Uhr | Bad Doberan, VHS, Seminarraum 3 |
| Kursnummer | D26H101-04 |
| Beginn | Fr., 06.11.2026, 14:00 Uhr |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursort |
Bad Doberan, VHS, Seminarraum 3 Neue Reihe 50, 18209 Bad Doberan |
| Kursleitung |
Dr. Till Hennings
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| Entgelt | 0,00 € |