Kursdetails
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Vortrag "Helmut Schmidt in Güstrow - Ausnahmezustand für die Stasi"

Im Dezember 1981 besuchte Bundeskanzler Helmut Schmidt die DDR und dabei auch Güstrow. Politisch betrachtet war dieser Besuch für die DDR-Führung in zweierlei Hinsicht heikel: Mit Blick auf das deutsch-deutsche Verhältnis befand man sich im Streit mit der Regierung Schmidt und nach innen fürchtete die SED ähnliche Jubel-Bilder, wie beim Besuch von Willy Brandt in Erfurt ca. zehn Jahre zuvor.
Der DDR-Sicherheitsapparat befand sich deshalb im Ausnahmezustand.
Insgesamt waren 19.000 Mitarbeiter der Staatssicherheit und 18.000 Polizisten im Einsatz.
Die Stadt wurde in ein Potemkinsches Dorf verwandelt.
Am Dienstag, den 24. November 2026, widmet sich Konstanze Soch vom Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv dem Besuch Helmut Schmidts.
Dabei beleuchtet Frau Soch das Ereignis aus Sicht der Stasi und geht auch auf die „Stimmungsberichte“ ein, in denen die DDR-Geheimpolizei die Reaktionen der Bevölkerung festhielt.
Der Vortrag "Helmut Schmidt in Güstrow - Ausnahmezustand für die Stasi" ist Teil der Veranstaltungsreihe „Unter Beobachtung – Arbeitsweise der Stasi und ihre Folgen für die Bevölkerung“ in Zusammenarbeit der Akademie Schwerin e.V. mit dem Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Schwerin, die anhand von Fallbeispielen die Arbeitsweise der Stasi aufzeigt und die Folgen für Betroffene darlegt.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Um vorherige Anmeldung wird gebeten.
Bei Rückfragen zum Kurs steht Ihnen Stefanie Ries gerne zur Verfügung:
Telefon: 03843 – 75540210
E-Mail: stefanie.ries@lkros.de

Kurstermine 1

Insgesamt gibt es 1 Termine zum diesen Kurs
– Datum Ort
1 Dienstag  •  24.11.2026  •  18:00 - 19:30 Uhr Güstrow
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