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Kursnummer: D21F100-10

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Dr. Philipp von Gall, Freier Berater und Lehrbeauftragter

Die Frage, was wir Tieren schulden und wie wir ihren Ansprüchen gerecht werden können, wird nicht nur ethisch, sondern auch politisch diskutiert. Tierschutz ist ein Staatsziel in Deutschland. Der Vortrag liefert einen Überblick über staatliche und internationale Institutionen, die den Schutz der Tiere in der landwirtschaftlichen Tierhaltung in Deutschland garantieren sollen. Dazu zählen das europäische Übereinkommen zum Schutz der Tiere in landwirtschaftlichen Tierhaltungen und das deutsche Tierschutzgesetz. Daneben wird der Vorschlag einer staatlich einberufenen Kommission vorgestellt, durch finanzielle Förderungen in den Stallbau "mehr Tierwohl" - jenseits rechtlich verbindlicher Standards - umzusetzen.
Der Vortrag diskutiert die Stärken und die Schwachstellen der aktuellen Tierschutz-Politik in Deutschland. Dabei soll auch deutlich werden, wie Bürgerinnen und Bürger sich für einen besseren Schutz von Tieren in der Landwirtschaft einsetzen können.
Mittwoch, 3. März 2021 ,19.00 Uhr

Seuchen schreiben Weltgeschichte
Dr. Ole Sparenberg, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Department für Geschichte Die aktuelle Covid-19 Pandemie führt uns eindrucksvoll vor Augen, dass die menschliche Geschichte auch heute noch in gewissem Maße von Krankheitserregern geschrieben wird. Umgekehrt spiegeln allerdings auch das Auftreten und die Verbreitung von Epidemien menschliches Verhalten wider, wenn z. B. heute ein Erreger über den internationalen Flugverkehr in kürzester Zeit in alle Länder getragen wird.
Die Wechselwirkung zwischen menschlichen Gesellschaften und ihren Krankheitserregern hat selbstverständlich eine sehr lange Geschichte. Seuchen haben die Geschichte menschlicher Gesellschaften in hohem Maße geprägt, aber auch ihr Auftreten war weder Schicksal noch einfache Biologie, sondern wurde wiederum durch menschliche Verhaltensweisen wie Viehhaltung, Fernhandel und Eroberungszüge mitbestimmt. Dieser Webvortrag soll anhand von einzelnen Beispielen diese Beziehung in langfristiger Perspektive von der Neolithischen Revolution über die Große Pest im Mittelalter bis zur europäischen Eroberung Amerikas nach Kolumbus und darüber hinaus nachzeichnen
Mittwoch, 10. März 2021

Wie viel Ozean braucht der Mensch – wie viel Mensch verträgt der Ozean?
Prof. Dr. Martin Visbeck, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung und Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Der Ozean bedeckt zwei Drittel der Erdoberfläche und beherbergt das größte zusammenhängende Ökosystem unseres Planeten mit immensen - zum großen Teil noch unerforschten - Schätzen und biologischer Vielfalt. Wir Menschen leben seit Jahrtausenden mit dem Ozean, suchen seine Nähe und profitieren von seinen materiellen und immateriellen Leistungen: er stabilisiert das Klima, bringt Niederschläge, ist Transportweg, liefert Nahrung, Rohstoffe und Energie. Der Ozean formt Siedlungs- und Erholungsräume - 15 der 20 größten Megastädte liegen an der Küste. Die natürliche Schönheit des Küstenreliefs und der Blick auf den Ozean geben uns Inspiration und er ist Quelle von Mythen und prägt unterschiedliche Kulturen und deren Religionen weltweit.
Der Ozean beeinflusst unser Leben auf der Erde und die Zukunft der Menschen wird auch davon abhängen, wie wir mit ihm umgehen, denn der Ozean wandelt sich: Durch eine rasant wachsende und sich entwickelnde Weltbevölkerung mit steigendem Bedarf an Ressourcen, durch zunehmende Verschmutzung und den vom Menschen verursachten Klimawandel steigt der Druck auf den Ozean - er wird höher, wärmer und versauert. Schutz und Nutzung scheinen zunehmend aus dem Gleichgewicht zu laufen und bedürfen einer neuen Ausrichtung wie sie in den Nachhaltigkeitszielen der 2030 Agenda insbesondere im Ozean-Ziel (SDG 14) gefordert werden. Hoffnung macht das zunehmende Interesse am Ozean und den Küsten in politischen Dialogen und damit verbundene Schutzforderungen.
In seinem Vortrag spricht Prof. Martin Visbeck über die Verflechtung der Menschheit mit dem größten Ökosystem der Erde, das die Menschen lange Zeit für unerschöpflich hielten. Er gibt einen Überblick über den Stand der aktuellen Meeresforschung, Chancen und Risiken für das Weltmeer und Lösungsansätze für einen nachhaltigen Umgang mit dem Ökosystem und eine gerechte Nutzung der Meeresressourcen.
Mittwoch, 17. März 2021,19.00 Uhr ,19.00 Uhr


Kommunikation 4.0
Dr. Christina Kreibich, Pressesprecherin der RWE Nuclear GmbH und Lehrbeauftragte an den Universitäten Tübingen und Mannheim
Der Vortrag führt in die facettenreiche Welt der “Kommunikation 4.0” ein. An Beispielen aus der Praxis wird aufgezeigt, was unter diesem weit gefassten Begriff zu verstehen ist und welche Herausforderun-gen sich einer “Kommunikation 4.0” stellen. Welche konkreten Anwendungsmöglichkeiten von “Kom-munikation 4.0” gibt es im Geschäftsleben und auch im privaten Umfeld? Wo liegen Chancen und Ri-siken? Welche Möglichkeiten und Folgewirkungen sind denkbar, die sich aus der Corona-Krise im Zu-sammenhang mit Industrie 4.0 und Kommunikation 4.0 ergeben könnten?
Montag, 19. April 2021 ,19.00 Uhr

Machtverschiebung voraus? China, die Vereinigten Staaten und die „Neue Seidenstraße‘“?
Dr. Hendrik W. Ohnesorge, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Center for Global Studies
Der Aufstieg der Volksrepublik China trägt in entscheidendem Maße zu derzeit beobachtbaren globalen Machtverschiebungen bei. Beeindruckende Wachstumszahlen sowie weltumspannende Projekte Chinas wie die "Neue Seidenstraße" belegen diese Entwicklung. Ausgehend von dem zentralen Faktor Macht in den internationalen Beziehungen, nimmt der Vortrag den Aufstieg Chinas und dessen Auswirkungen auf die bilateralen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten von Amerika in den Blick. Während unterschiedliche Dimensionen der sino-amerikanischen "strategischen Rivalität" identifiziert werden, findet das Projekt der "Neuen Seidenstraße" besondere Berücksichtigung.
Mittwoch, 5. Mai 2021,19.00 Uhr



 
 
 


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